Doctor - medic Gabriela Bankos
Unser Team
Ich bin Doctor - medic Gabriela Bankos
"Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen" - Cicero
Ausbildung und Studium
1998: Abschluss des Medizinstudiums an der Universität Klausenburg, Rumänien, mit einer Diplomarbeit in Infektiologie.
2007: Master in Management und Marketing, Universität Alba-Julia, Rumänien.
Beruflicher Werdegang
1998–2004: Assistenzärztin, Frauenklinik, BeitJala Krankenhaus, Bethlehem, Westbank, Palästina.
2005: Assistenzärztin, Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, Krankenhaus Gerresheim, Düsseldorf (Prof. Dr. Jäger/Prof. Dr. Audretsch).
Assistenzärztin in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe unter Leitung von Dr. van Doorn.
Assistenzärztin in der Abteilung Chirurgie unter Leitung von Dr. Oechsner im Diakonie-Klinikum Dissen.
2008–2010: Fachärztin, Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, Klinikum Osnabrück – Perinatalzentrum Level I (PD Dr. Dr. Garnier).
10/2010–06/2012: Gemeinschaftspraxis mit Dr. Rathjen, Bad Iburg.
Seit 07/2012: Einzelpraxis in Bad Iburg.
Seit 2013: Privatpraxis für Ästhetik www.aesthetics-bank.de.
Zusatzqualifikationen
2007/2008: Notfallmedizin und Intensivtransport (DiVi).
2011/2012: Therapeutische Hypnose, exfoliative Zytologie, Suchtmedizin, Sexualmedizin.
2014: Fachgebundene Psychotherapie.
2016: Zulassung Fachgebundene Psychotherapie.
Seit 2013: Kontinuierliche Weiterbildung in ästhetischen Verfahren.
Interview mit Doctor - medic Gabriela Bankos
Warum haben Sie Medizin studiert?
Der Arztberuf ist auch in meinem Heimatland Rumänien sehr angesehen. Es gibt dort Kapazitäten in allen medizinischen Fachgebieten und sehr gute Universitäten. Ärzte haben mich schon als Kind fasziniert – ein Berufsbild, in dem sich Eigenschaften wie hohe Professionalität mit Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft verbinden lassen. Später haben mir auch meine Lehrer den Studiengang empfohlen, den ich mit 18 Jahren begonnen und mit 24 Jahren abgeschlossen habe.
Warum haben Sie sich für die Fachrichtung Gynäkologie entschieden?
Das sechsjährige Medizinstudium in Rumänien ist streng reglementiert; dort entscheiden Studenten zwischen dem vierten und fünften Studienjahr, ob sie eine sogenannte konservative oder eine operative Fachrichtung einschlagen wollen. Gynäkologie und Geburtshilfe zählen hier zu den operativen Fächern und werden auch aufgrund ihrer Komplexität erst ab dem fünften Studienjahr gelehrt. Mich hat das Thema „Frauengesundheit“ schon sehr früh interessiert und beschäftigt, sodass ich ab meinem vierten Studienjahr in den Semesterferien in gynäkologischen Abteilungen gearbeitet habe. So ist mir die Entscheidung für die Fachrichtung leicht gefallen. Hinzu kommt, dass ich mich auch sehr für Psychologie und Psychiatrie interessiere und es mir eine Herzensangelegenheit ist, diese Fächer zum Wohle der Patientinnen zu verbinden und einzusetzen.
Welche und wie viele Zusatzqualifikationen haben Sie erworben?
Lernen ist für mich eine permanente Aufgabe. Ich bin als Assistenzärztin in der Chirurgie auch drei Jahre lang als Notärztin im Kreis Osnabrück tätig gewesen. Nach der Zusatzqualifikation Notfallmedizin habe ich mich für Rettungshubschrauber-Einsätze interessiert und erwarb die Qualifikation Intensiv Transport nach DiVi.
Nachdem ich meine Fachqualifikationen (wie Mammasonographie und Doppler) inklusive gynäkologische exfoliative Zytologie erworben habe, habe ich mich psychotherapeutischen Qualifikationen zugewandt. Die Zusatzqualifikationen Hypnose, Suchtmedizin und Sexual medizin habe ich bereits erworben, die Zusatzbezeichnung fachgebundene Psychotherapie habe ich 2016 erfolgreich erworben..
Warum engagieren Sie sich besonders auch für psychologische Therapiebegleitung?
Unser Leben im Technikzeitalter wird immer schneller; die Anforderungen steigen. Der menschliche Körper muss heute andere Anforderungen erfüllen als vor 100 Jahren. Stress und Burn-out sind in aller Munde. Für Frauen heute heißt das auch, dass der psychische Druck sich zusätzlich auf den Hormonhaushalt auswirken und weitere Krankheitsbilder und Symptome wie Schmerzen in verschiedenen Körperregionen hervorrufen kann. Meist folgen daraufhin viele Arztbesuche, Untersuchungen und Operationen, die aber im Endeffekt erfolglos verlaufen, weil es hier nicht reicht, den Körper zu therapieren. Deshalb ist mir die Kombination mit der „Seelentherapie“ so wichtig, um Patientinnen umfassend beraten und erfolgreich behandeln zu können.
Was waren bis heute besondere berufliche Stationen für Sie?
Zunächst war und ist mir meine Ausbildung sehr wichtig. Nach meinem Studienabschluss konnte ich sechs Jahre in der Konfliktzone in Westbank, Palästina, meinen Beruf in der Praxis ausüben. Dort ist mir nahezu alles begegnet: Von seltenen internistischen Erkrankungen bis hin zu lebensbedrohlichen Schusswunden und schwersten geburtshilflichen Notfällen, was mich noch einmal in der praktischen Tätigkeit im Arztberuf ausgebildet hat. Meine Ausbildung und meine Abschlüsse sind in Deutschland auch 2005 anerkannt worden und ich freue mich, auch hier arbeiten zu können.
Welche Ereignisse in Ihrem Berufsleben haben Sie besonders bewegt?
In meinem Berufsleben gab es wenige Momente, die mich so tief bewegt haben wie meine Erfahrungen in Palästina. Hier begegnete ich Menschen, die unter extremem Druck um ihr Leben kämpfen, dabei aber eine unerschütterliche Resilienz und innere Stärke zeigten. Ihr Mut war nicht laut und heroisch, sondern ein stiller Widerstand, der in jeder Handlung und jedem Gespräch spürbar war. Besonders beeindruckte mich der Hochmut, mit dem sie ihre Würde bewahrten, trotz des täglichen Leids.

Diese Menschen lehrten mich, was es bedeutet, inmitten von Dunkelheit Hoffnung zu bewahren und nie den Glauben an sich selbst zu verlieren. Ihr Kampf war nicht nur der um das Überleben, sondern der um Würde und Gleichheit. Ihre Stärke und Ausdauer prägten mich tief und öffneten mir die Augen für die wahre Bedeutung von Mut und Menschlichkeit.
Was möchten Sie Ihren Patientinnen bieten?
Professionalität, Kompetenz, Unterstützung und Verständnis. Ich setze auf eine qualifizierte, moderne, interaktive frauenärztliche und psychologische Betreuung. Dabei möchte ich mich auch immer über die neuesten Behandlungsmöglichkeiten informieren und besuche daher sehr häufig Fortbildungen im In- und Ausland während der Praxisferienzeiten. Dafür bitte ich um Verständnis.

Äußerst wichtig ist es für mich, sehr gut erreichbar zu sein. Deshalb gibt es auch auf unserer Internetseite die Möglichkeit, Fragen unserer Onlinerezeption zu stellen und beantwortet zu bekommen.

Um Ihnen einen modernen, dynamischen und reaktionsschnellen Service zu bieten, setzen wir auf künstliche Intelligenz, die unsere Abläufe optimiert und Ihre Anfragen mit höchster Präzision bearbeitet.
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Unser Praxisteam
Annette Große-Kracht
Leitende MFA, QM-Beuaftragte
Cornelia Harmeier
MFA, Zytologie-Beauftragte
Stefanie Wulbusch
MFA, Hygiene-Beauftragte
Ilsabeth Wernke-Schmiesing
Zytologie-Assistentin, MFA
Liliane Gasperowicz
Hebamme
Larissa Bernhardt
MFA
Ceylan Ince
MFA
Annika Koppenhagen
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